Gemeinsam Herausforderungen meistern. Achtsamkeit, Geduld und Kommunikation im gemeinsamen Tun. So entsteht Bindung und Vertrauen zu sich selbst und anderen – ein wichtiges Ziel in der tiergestützten Förderung.
Unsere Tiere in der Förderung
- Ponys: Schon beim Hufe auskratzen erfahren Kinder eine große Selbstbestätigung, wenn ein so großes Tier ihren Anweisungen folgt. Beim Führen wird Angst abgebaut und das gegenseitige Vertrauen gefestigt.
- Schafe: Mit ihrem sanften Gemüt können sie helfen, Ängste und psychische Herausforderungen zu bewältigen. Das Lanolin in der Wolle fördert die taktile Wahrnehmung und kann helfen, einen erhöhten Muskeltonus zu mindern.
- Hühner: Hühner sind neugierig und kommen näher, wenn man sich ruhig und langsam bewegt. Beim Füttern und Beobachten üben Kinder Geduld und Rücksicht – und wer ein Huhn behutsam auf den Arm nimmt, erlebt Nähe und Vertrauen.
- Kaninchen: Kaninchen sind Fluchttiere und lassen sich nur von Menschen streicheln, die ruhig und behutsam sind. So lernen Kinder, die eigene Unruhe wahrzunehmen und auf die Bedürfnisse eines anderen Lebewesens zu achten. Das weiche Fell lädt zum Streicheln ein und kann beruhigen.
- Achatschnecken: Durch ihre langsamen Bewegungen wird Achtsamkeit geschult. Die schweren Schnecken können außerdem in der sensorischen Förderung helfen.
Unser Angebot
Wir bieten tiergestützte Förderung einzeln und in der Gruppe an, außerdem Reitpädagogik. Annika Sommer ist Sozialpädagogin (B.A.) und Fachkraft für tiergestützte Pädagogik. Familien mit geringem Einkommen können finanziell unterstützt werden.
Für Kinder mit ADHS gibt es die Gruppe „Zappeln erlaubt, Träumen erwünscht“, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Traumafolgestörungen die pferdegestützte traumapädagogische Intervention.
Reittherapie und Besuche mit den Achatschnecken
Außerdem gibt es die Reittherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – am Boden oder auf dem Pferd. Mit unseren Riesen-Achatschnecken kommen wir auch in Schulen und Kindergärten.
Finanzierung
Je nach Angebot und persönlicher Situation können die Kosten übernommen werden, zum Beispiel über den Entlastungsbetrag der Pflegekasse bei einem Pflegegrad. Alle Möglichkeiten finden Sie unter Finanzierung – wir beraten Sie gern.